Was macht eigentlich die Energiewende?

Energiewende, Solar, Windkraft

Wurde die Energiewende in der jüngeren Vergangenheit vernachlässigt? Diese Frage kann man sich angesichts der jüngsten Meldungen durchaus stellen. Eine kurze Rückblende. Unter der rot-grünen Bundesregierung zwischen 1998 und 2005 gewann die Debatte um die Energiewende an Dynamik. Zum Jahrtausendwechsel beschloss der Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Es regelt einerseits die Einspeisungsquote von grünem Strom und zum anderen die Vergütung für die Produzenten, zum Beispiel den Besitzern einer Photovoltaikanlage. Letztlich dient das EEG auch der Finanzierung der Energiewende.

Bereits 2013 hat es eine entscheidende Novellierung des Gesetzes gegeben, eine ähnlich folgenreiche für die Zukunft der Wende soll nun folgen. Damals wie heute sollen die vertraglich festgelegten Einspeisevergütungen gesenkt werden. Handelte es sich vor drei Jahren noch um die Solarenergie, so ist nun die Windkraft betroffen. Ziel des Bundes ist es, die Strompreise nachhaltig zu reduzieren. Momentan liegt die Einspeisevergütung für Besitzer von Solar- und Windkraftanlagen deutlich über dem Strompreis für konventionelle Energie. Die Folge ist die stetige Erhöhung des Strompreises.

Auch weiterhin wird es Subventionen des Bundes für erneuerbare Energien geben. Lediglich die Einspeisevergütung wird gedeckelt sein. Wer dennoch weiterhin das Bestreben verfolgt, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, der kann unter anderem auf Programme der KfW zurückgreifen. Sie ist die Förderbank des Bundes und vergibt für die Anschaffung von Solaranlagen und ähnliche Vorhaben Kredite zur Finanzierung. Berechtigt für die Beantragung der KfW-Förderung ist grundsätzlich jeder, gewerbetreibende wie auch Privatpersonen. Somit lässt sich sagen, dass die Wende durchaus nach wie vor durch die Politik unterstützt wird.

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